
Descripción
Wirbelndes Farbenspiel für Klavier und Trompete Die begnadete Pianistin und Improvisatorin Gabriela Montero kehrt nach ihrem begeisternden Auftritt vor rund zwei Jahren mit Dmitri Schostakowitschs Klavierkonzert Nr. 1 zum Zürcher Kammerorchester zurück. Dieses Werk – komponiert 1933 in einer Phase künstlerischer Unbeschwertheit vor der zermürbenden Zensurbeobachtung späterer Jahre – verstand Schostakowitsch selbst als «spöttische Herausforderung» an das traditionelle Solokonzert. Schon ein Blick auf die Besetzung macht das deutlich. Dem Soloklavier stellt Schostakowitsch nämlich eine solistisch agierende Trompete zur Seite – in diesem Programm interpretiert von Simon Höfele. Und dann wäre da noch die Musik: ein in bestem Sinne unterhaltsames, bisweilen rasantes Vexierspiel voller Zitate, humorvoller Andeutungen und überraschender Wendungen. Voraus gehen diesem originellen Geniestreich die flüchtig-verspielten, im Original für Klavier geschriebenen Miniaturen Visions fugitives von Sergei Prokofjew sowie zwei warm ausgeleuchtete Naturbetrachtungen von Leoš Janáček und der britischen Spätromantikerin Ruth Gipps. Ruth Gipps: Cringlemire Garden. Impressionen für Streichorchester, op. 39 Leoš Janáček: Idylle für Streichorchester Sergei Prokofjew: Visions fugitives, op. 22, bearbeitet für Streichorchester von Rudolf Barschai Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll, op. 35 Ensemble: Zürcher Kammerorchester Leitung: Daniel Bard (Violine und Leitung) Solist: Gabriela Montero (Klavier) Simon Höfele (Trompete)