
Descripción
<p>Im Gespräch mit Betroffenen, Fachpersonen und Kulturschaffenden entstehen neue Impulse und an verschiedenen Orten in der Altstadt neue Zugänge zu Sterben, Tod und Abschied.</p> <p><strong><em>Erzählen</em></strong> <br> Im Erzählcafé im Café Gschwend werden Gedanken, Erfahrungen und Gefühlen rund um das Lebensende Raum gegeben. In offener und wertschätzender Atmosphäre finden viele Geschichten ihren Platz – bei Kaffee und Kuchen klingen sie gemeinsam nach.</p> <p><strong><em>Lauschen</em></strong> <br> Der Tod ist nicht Privatsache. Er gehört zum Leben, zu unserer Gesellschaft, ist Teil von Familien und somit auch Kulturgut. Lieder rund um den Tod gibt es in der Denkbar und beim Klanghalt in der Kirche St. Mangen zu hören.</p> <p><strong><em>Verstehen</em></strong> <br> Im Stadthaus wird der Tod aus medizinisch wissenschaftlicher Sicht vom Palliativzentrum am Kantonsspital St.Gallen vertieft.</p> <p><strong><em>Begegnen</em></strong> <br> Im Waaghaus begegnen die Teilnehmenden Fachleuten, die in ihrem Berufsalltag den letzten Ruf miterleben oder sogar bezeugen.</p> <p><strong><em>Spüren</em></strong> <br> In ihrem Stück Apocalypso lädt die Compagnie Buffpapier an den Rand des Abgrunds. Sechs Protagonist:innen sind mit der Apokalypse konfrontiert und stossen Tod, Krankheit, Hunger und Krieg um. Mit dem Ritual der Hingabe loten die Tänzerin Mara Natterer und Severin Rusch das Ableben mit Schlag und Bewegung aus. In der Installation mit Klang und Bild gehen Julia Roman und Sinan Moses in Resonanz mit dem Tod.</p> <p><strong><em>Sich beteiligen</em></strong> <br> Das Amt für Zuversicht von Mark Riklin lädt zur Beteiligung ein. An der Schreibstation "Beim Namen nennen" halten Interessierte Namen von auf der Flucht verstorbenen Menschen auf Stoffstreifen fest. Die Interaktive Wand "Bevor ich sterbe, möchte ich, …" ist eine grosse Bucket List von Menschen für Menschen. Für Getränke ist an der Sargbar gesorgt. Die Illustratorin und Comicautorin Lea Frei wird den Festivalsamstag zeichnerisch begleiten und Stimmungen, Begegnungen sowie Szenerien künstlerisch festhalten.</p> <p><strong><em>Entdecken</em></strong> <br> Der Last Call ist keineswegs nur eine Einladung für Erwachsene und in die Jahre gekommene Menschen. Ganz bewusst werden auch Kinder und ihre Eltern eingeladen. Ein Wettbewerb, ein Rundgang, Kinderbücher zum Thema und der Film in der Lokremise wollen zeigen, dass der Tod sich für alle Menschen in jedem Alter interessiert.</p>