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Erfreuliche Universität

Erfreuliche Universität

📅martes, 13 de octubre de 2026 · 7:30 p.m.
📍Palace · St. Gallen
Conferencias

Descripción

<p>Jamica hat genug von zwei Jobs bei Fast-Food-Ketten. Yumi kann keine Pickel mehr retuschieren. Lucinda kämpft, um ihre Familie zu ernähren. Romana will endlich ihren Traumberuf erlernen. Sie alle wollen raus aus dem alten Trott – und rein in die Welt des Bauhandwerks. Dabei spielt eine Sisters-helping-Sisters Organisation eine entscheidende Rolle: Frauen, die andere Frauen stärken – mit Werkzeug, Wissen und Zusammenhalt. Der Dokfilm <em>Frauen am Bauen</em> (Schweiz/USA 2026) erzählt die Geschichte von vier Frauen und einer Sisters-helping-Sisters Organisation. Die Lebensumstände der vier porträtierten Frauen sind sehr unterschiedlich, ihr Wunsch im Kern derselbe. Während die Relevanz der vielschichtigen gesellschaftlichen Themen im Film zeitlos ist, hat die Situation der Sisters-helping-Sisters Organisation an aktueller Brisanz gewonnen: So hat diese die aktuelle US-Regierung angeklagt, die sie abschaffen will. Die Filmemacherin Ginger Hobi-Ragaz richtet ihren Blick mit diesem Film auf die Frage von Beruf(swahl) und Geschlecht im Bereich Handwerk. Dabei berührt sie die Frage von Solidarität unter Frauen, insbesondere nach stärkenden Strategien in der Arbeitswelt und auch aktuelle politische Prozesse in den USA, die ihre Schatten längst auf die Verhältnisse in Europa werfen. Ginger Hobi-Ragaz hat Drehbuch, Kamera und Schnitt selbst übernommen und ist in diesen Rollen ihren Protagonistinnen im Gespräch ganz nahe gekommen. Am Produktionsprozess waren ausschliesslich Frauen und non-binäre Personen beteiligt. Im Anschluss an die Filmvorführung (53 Min) kommen im Palace die Filmemacherin Ginger Hobi-Ragaz, die Mitbegründerin des Vereins "Gemeinsam bauen wir neu" Seraina Rohner, die ehemalige Präsidentin des Vereins "Frauen Bauen" Hanna Zürcher sowie die Zimmerfrau Delia Dällenbach vom Handwerkerinnen-Stammtisch Bern ins Gespräch über die im Film berührten Themen. Moderiert wird das Gespräch von Judith Grosse, Leiterin des Archivs für Frauen- und Sozialgeschichte Ostschweiz.</p>