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Klanglichter 2026: WIDMUNG

Klanglichter 2026: WIDMUNG

📅sábado, 17 de octubre de 2026 · 7:30 p.m.
📍Obere Fabrik · Sissach
🎟️Desde CHF 23
Música

Descripción

<p>Windklänge</p> <p>Giovanni de Angeli, Oboe <br> Sergio Azzolini, Fagott <br> Paola De Piante Vicin, Klavier</p> <p>Das heutige Konzert ist einer ungewöhnlichen Besetzung gewidmet: Oboe, Fagott und Klavier. <strong>Besonders freuen wir uns, den Fagottisten Sergio Azzolini in Sissach begrüssen zu dürfen – einen international gefeierten Meister seines Instruments, den man nur selten in einem solchen Rahmen erleben kann.</strong>&nbsp;</p> <p>Nur wenige Komponisten haben original für diese Kombination geschrieben – umso spannender ist die Frage, welche neuen Klangfarben durch Bearbeitungen und Werkübertragungen entstehen. Zu Beginn erklingt Joseph Haydns Klaviertrio in einer Bearbeitung für Oboe, Fagott und Klavier. Die beiden Blasinstrumente verschmelzen zu einer klanglichen Einheit, während das Klavier zwischen Begleitung und virtuoser Führung wechselt.</p> <p>Robert Schumanns Drei Romanzen hingegen gehören zu den seltenen Originalwerken des 19. Jahrhunderts für Oboe. Ihre innige Lyrik und poetische Tiefe machten sie schon bald so beliebt, dass sie für verschiedene Instrumente adaptiert wurden.</p> <p>Mit André Jolivets Sonatine begegnen wir einem ganz anderen Klangideal: Rhythmische Energie, archaisch anmutende Linien und eine unverwechselbare Klangsprache machen Oboe und Fagott zu ebenbürtigen Partnern in einem intensiven musikalischen Dialog.</p> <p>Einen grossen Kontrast dazu bildet Michail Glinkas Trio Pathétique: „Ich kenne die Liebe nur durch das Unglück, das sie verursacht“, schrieb der Komponist in die Partitur des Werks. Ursprünglich für Klarinette, Fagott und Klavier komponiert, entfaltet das Werk in dieser Besetzung einen besonders schimmernden, gesanglichen Ausdruck. Glinka, Begründer der russischen Nationalmusik, verbindet in diesem viersätzigen Werk italienische Kantabilität und dramatische Gesten mit romantischer Melancholie.</p> <p>So führt der Konzertabend von klassischer Eleganz über romantische Innigkeit und französische Moderne bis zur leidenschaftlichen russischen Frühromantik – und zeigt dabei den erstaunlichen Farbenreichtum dieser ungewöhnlichen Besetzung.</p>