
Descripción
<p>Wie sprechen wir über das Sterben – und wie über das Leben? In ihrem <br> vielbeachteten Memoir «Wie lange ist nie mehr» nimmt Doris Büchel diese Frage <br> zum Ausgangspunkt einer eindringlichen und zugleich lebensbejahenden Erkundung <br> menschlicher Endlichkeit. Das Buch wurde bereits bei Erscheinen für seine Klarheit, <br> Feinfühligkeit und kompromisslose Authentizität gelobt.</p> <p>«Ein ergreifendes Buch übers Sterben, gleichzeitig aber vor allem eines über <br> die Lebendigkeit.» (Bänz Friedli, Autor und Kabarettist)</p> <p>Im Zentrum des Memoirs steht die namenlose Ich-Erzählerin, die sich mit dem Leben <br> und dem unausweichlichen Ende auseinandersetzt. Dabei verwebt Doris Büchel <br> eigene Erfahrungen mit Begegnungen mit Menschen in deren letzter Lebensphase. <br> Menschen, deren Wünsche, Hoffnungen und Erinnerungen sie in Briefform festhält. <br> Daraus entsteht ein vielschichtiges Geflecht aus Fragmenten, das bewegt, inspiriert <br> und nachhallt. <br> In ihrer Lesung öffnet Doris Büchel den Raum für eine persönliche und unmittelbare <br> Begegnung mit Themen, die oft gemieden werden – und zeigt dabei, wie viel <br> Leichtigkeit in ihnen steckt. Sie liest Passagen aus dem Buch, erzählt von den <br> Menschen, die sie als Anwenderin der würdezentrierten Therapie besucht und <br> gewährt Einblicke in ihre eigene Gedanken- und Gefühlswelt. Dabei gelingt ihr ein <br> seltenes Zusammenspiel aus Tiefgang und leisem Humor. <br> Im anschliessenden Gespräch mit dem Publikum entsteht ein offener, respektvoller <br> Austausch. Fragen und persönliche Gedanken sind willkommen – ohne Tabus, dafür <br> mit viel Menschlichkeit und Wärme. So wird der Abend zu mehr als einer Lesung. Zu <br> einer Begegnung, die nachklingt.</p>