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Beschreibung
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<p>Beethoven-Jubiläumskonzerte bleiben zwangsläufig hinter Beethovens eigenen Vorgaben zurück. In seinem berühmten Akademiekonzert von 1808 brachte er unter anderem die Fünfte und Sechste Sinfonie, das Vierte Klavierkonzert, eine Konzertarie, Teile der C-Dur-Messe und die Chorfantasie zur Uraufführung. Mit einer Dauer von über vier Stunden war das selbst einem Zeitgenossen des «Guten zuviel».
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Das Luzerner Sinfonieorchester bündelt deshalb im Dezember zentrale Werke Beethovens zu einem kompakten Schwerpunkt. Die Neunte Sinfonie bildet dabei das Kraftzentrum: Mit ihr verwirklichte Beethoven jene Vision von Gemeinschaft, Freiheit und Menschlichkeit, die in der Chorfantasie bereits angelegt war.
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Der berühmte Schlusschor auf Schillers «Ode an die Freude» ist bis heute mehr als ein musikalischer Höhepunkt. Er ist ein utopischer Menschheitsappell – und ein Moment, in dem Orchester, Chor und Solostimmen zu einer grossen Gemeinschaft zusammenfinden.
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Chefdirigent Michael Sanderling leitet das Luzerner Sinfonieorchester, die Zürcher Sing-Akademie sowie ein hochkarätiges Solistenquartett mit Masabane Cecilia Rangwanasha, Rachel Frenkel, Mauro Peter und Yannick Debus. So führt dieses Konzert zentrale Linien der Saison zusammen: Beethoven als Kraftzentrum, monumentale Sinfonik und die starke vokale Präsenz.
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18.30 Uhr | Konzerteinführung durch Dr. Felix Diergarten
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Besetzung
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Leitung: Michael Sanderling
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Sopran: Masabane Cecilia Rangwanasha
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Mezzosopran: Rachel Frenkel
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Tenor: Mauro Peter
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Bariton: Yannick Debus
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Chor: Zürcher Sing-Akademie
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Choreinstudierung: Nico Köhs
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Programm
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Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
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Sinfonie Nr. 9 in d-Moll, op. 125 | 75’</p>
Wo
KKL | KonzertsaalEuropaplatz 1, Luzern
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