
Sophia oder Das Ende der Humanisten - von Moritz Rinke
Sonntag, 9. Mai 2027 · 18:00Kulturraffinerie K714 · Monheim am Rhein
Beschreibung
Sophia oder Das Ende der Humanisten von Moritz Rinke Die Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags – ihr Potenzial ist ebenso unermesslich wie ihre Risiken schwer fassbar sind. Moritz Rinke verwandelt dieses hochaktuelle Thema in ein fesselndes Theaterstück voller Witz und intellektueller Schärfe. Im Mittelpunkt steht der Altertumsforscher Wolfgang Bergmann, der den Anschluss an die moderne Welt und seine Mitmenschen verliert. In dieser Krise tritt Sophia in sein Leben: klug, unendlich geduldig und bedingungslos zugewandt. An seinem 60. Geburtstag präsentiert er seiner Tochter Helena und ihrem Freund Jonas die künstlich erschaffene Sophia, die zwischen digitalem Hausgeist und Erlöserin schwankt. Es folgt ein eskalierender Abend über Identität, Erinnerung und die Sehnsucht nach Nähe. Wenn Maschinen empathischer wirken als Menschen – was bleibt dann noch vom Humanismus? In den Hauptrollen glänzen Heio von Stetten, ein Publikumsliebling aus Kinofilmen wie „Das Sams“ und zahlreichen TV-Erfolgen, sowie die vielseitige Anne Diemer, die sich durch prägnante Rollen im „Tatort“ und auf großen Bühnen wie dem Schauspiel Stuttgart einen Namen gemacht hat. Eine Produktion des Renaissance-Theaters Berlin / EURO-STUDIO Landgraf Mit Anne Diemer Heio von Stetten Daria Vivien Wolf Regie: Guntbert Warns „‘Sophia‘ ist ein großer Spaß […]. Aber es ist eben nicht nur ein Spaß, sondern ein Stück, das auf einer zweiten Ebene auch ganz viel über uns Menschen erzählt, die lieber Künstliche Intelligenzen nutzen und ihre eigenen darüber verkümmern lassen.“ Berliner Morgenpost Dauer: ca. 2 ½ Stunden, inkl. Pause