
Lennart Schilgen - …macht nichts! Lieder vom Schleifen und Schleifen lassen
Freitag, 30. April 2027 · 20:00Scharfrichterhaus Passau · Passau
Beschreibung
VOR DEM THEATERVERGNÜGEN EMPFEHLEN WIR: SPEISEN IM SCHARFRICHTERRESTAURANT ODER IM ROMANTISCHEN ARKADENINNENHOF. DIENSTAG BIS SAMSTAG AB 17 UHR TISCHRESERVIERUNG ERBETEN UNTER 0851 - 35 900 Foto: Marvin Ruppert …macht nichts! Lieder vom Schleifen und Schleifen lassen Die Wohnung versinkt im Chaos, die Welt geht mal wieder unter – und Lennart Schilgen macht … nichts! Na gut – Fast nichts. Er macht sich zum Beispiel sehr viele Gedanken über all die Dinge, die er nicht macht. Dass sowas „unproduktiv“ sei, haben bei Feldmaus Frederick auch erst alle gesagt – und plötzlich: Bäm! Sonnenstrahlen, Farben, Worte! Oder eben in Schilgens Fall: Fein geschliffene Lieder über die Schleifen und Kreisläufe in denen wir uns alle bewegen. Der Berliner Liedermacher, der unter anderem mit seiner „Reinhard Mey-Parodie zum Niederknien“ (Mannheimer Morgen) und der doppelbödigen Mitsing-Hymne „Dafür hab ich ein Leben“ Social Media erobert hat, bleibt auch in seinem vierten Programm ein Meister der Zwischentöne und Widersprüche: Mal verwandelt er sein gesammeltes Unvermögen in Self-Empowerment, mal simon-and-garfunkelt er sich staunend durch den Zauber eines Wutanfalls. Wie immer mit dabei: der Schalk im Nacken. Die Metaebene. Und Gedichte, die phonetisch so ungestüm durch die Sprache pflügen, dass man sich verzückt jedwedem Unsinn hingibt – vom unrasierten Tiger bis zur masochistischen Fichte. Auf radioeins beliefert er inzwischen als „Verseflüsterer“ unermüdlich seine eigene Lyrik-Kolumne – wenn es also heißt: „Lennart Schilgen macht nichts!“, meint das: genug davon, um einen ganzen Abend zu füllen. Ist das nichts? Na und ob!