Die Csárdásfürstin
Sonntag, 3. Januar 2027 · 17:00Pasinger Fabrik, Wagenhalle · München
Beschreibung
<p><strong>DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN<br>Operette von Emmerich Kálmán</strong></p><p><strong>Winterspielzeit: 26. Dezember 2026 bis 7. Februar 2027</strong></p><p>Nach viel Applaus im Sommer nimmt Münchens kleinstes Opernhaus in der Pasinger Fabrik eine der beliebtesten Operetten überhaupt - Emmerich Kálmáns Operette <em>„Die Csárdásfürstin“ - </em>wieder auf. Mitreißende Melodien und sprühender Witz laden dazu ein, mit der Chansonnière Sylva Varescu und dem Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim mitzufiebern, wenn Irrungen und Wirrungen ihre Liebe auf die Probe stellen.</p><p>Regisseurin<strong> Franziska Reng</strong> und Musikalischer Leiter<strong> Andreas P. Heinzmann</strong> schaffen eine lebendige Inszenierung, die das Publikum nah an die Figuren heranführt und ihre inneren Welten von Sehnsucht, Leidenschaft und Konflikten sichtbar macht.</p><p><strong>Über das Werk</strong><br>Uraufgeführt 1915 mitten im Ersten Weltkrieg, erzählt „<em>Die Csárdásfürstin“</em> die Geschichte der ungarischen Varieté-Sängerin Sylva Varescu, die ihren eigenen Weg gehen will. Liebe, Intrigen und gesellschaftliche Zwänge prägen das Geschehen, doch hinter der mitreißenden Musik verbergen sich universelle Themen: Selbstbestimmung, Mut und das Bewusstsein, dass alles vergänglich ist und dass es sich lohnt, den Moment umso mehr zu leben.</p><p><strong>Die Inszenierung</strong><br>Die Neufassung für die Pasinger Fabrik arbeitet mit nur sechs Darstellenden, die sämtliche Facetten der Figuren lebendig werden lassen. Durch die Nähe zum Publikum werden ihre Gefühle, Wünsche und Konflikte unmittelbar erfahrbar. Szenen hinter dem Vorhang und in der Garderobe zeigen, was die Charaktere antreibt, während Humor, Tanz und Musik die Geschichte mitreißend und verspielt gestalten.</p><p><strong>INHALT<br></strong><em>„Die Csárdásfürstin“</em> von Emmerich Kálmán spielt in Budapest und Wien. Im Zentrum steht Sylva Varescu, eine für ihre Zeit bemerkenswert selbstbewusste Frau. Sie träumt von einem Leben mit Edwin - jedoch nur, wenn sie dabei sie selbst bleiben darf und nicht den Erwartungen der Gesellschaft entsprechen muss. Auch Edwin steht zwischen Liebe und Pflicht: Er liebt Sylva, wagt es jedoch zunächst nicht, sich gegen seine Familie und eine bereits arrangierte Verbindung zu stellen.</p><p>So geraten beide immer wieder zwischen Hoffnung und Enttäuschung, zwischen Leidenschaft und Resignation. Sie finden zueinander, verlieren sich wieder und stehen mehrfach vor der Frage, welchen Weg sie wirklich gehen wollen. Am Ende - schließlich ist es eine Operette -scheint doch noch ein Happy End möglich.[/#]</p><p>Regie: Franziska Reng<br>Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann<br>Arrangement: Andreas P. Heinzmann, Jörg-Oliver Werner<br>Bühne & Kostüme: Leni Wimmer<br>Choreografie: Riccarda Schönerstedt</p><p>Empfohlen ab 12 Jahren, Dauer: ca. 150 Minuten inkl. Pause</p><p><strong>ENSEMBLE<br></strong>Sylva Varescu: Alessia Broch / Katharina Wittmann / Klara Brockhaus / Anna Galushenko<br>Edwin Ronald von und zu Lippert-Weylersheim: Markus Herzog / Kaspar Fischer-Mylenbusch<br>Graf Boni Káncsiánu: Philipp Gaiser / Stepan Karelin<br>Comtesse Anastasia von und zu Eggenberg (Stasi): Anna Galushenko / Klara Brockhaus<br>Feri Bácsi & Fürst Leopold Maria von und zu Lippert-Weylersheim: Guido Drell / Martin Schülke<br>Fürstin Anhilte von und zu Lippert-Weylersheim: Carolin Ritter / Clara Dieterich</p><p><strong>ORCHESTER<br></strong>Violine: Julia Mangold, Regine Noßke, Katrin Wollenweber, Juli Linden<br>Violoncello: Thomas Wollenweber, Anikò Zeke<br>Kontrabass: Herbert Seibl, Arthur Kiederle, Helena Merz<br>Flöte: Christiane Steffens, Jörg-Oliver Werner<br>Horn: Aleksandar Crnojević, Carlos Duque, Tomas Topolski<br>Schlagzeug: Alexander Herrmann, Benjamin Dehmel<br>Dirigent: Andreas P. Heinzmann<br>Gastdirigent: Carlos Domínguez-Nieto</p>