Immler / Widmann / Puccini, Mahler, Berg, Widmann / 5. Abo
Donnerstag, 11. März 2027 · 20:00Prinzregententheater · München
Beschreibung
<p><strong>5. Abokonzert</strong><br><br>MITWIRKENDE<br>CHRISTIAN IMMLER Bariton<br>MÜNCHENER KAMMERORCHESTER<br>JÖRG WIDMANN Dirigent<br><br>PROGRAMM<br>GIACOMO PUCCINI ›Crisantemi‹<br>GUSTAV MAHLER ›Adagietto‹ aus der 5. Symphonie<br>ALBAN BERG Drei Stücke aus der ›Lyrischen Suite‹<br>JÖRG WIDMANN ›Schumannliebe‹ für Bariton und Ensemble,<br>Instrumentation der ›Dichterliebe‹ auf Gedichte von Heinrich Heine<br><br>HEIMAT IN DER LIEBE. Schon als Klavierschüler hat sich Jörg Widmann in die Musik Robert Schumanns verliebt. Mit ›Schumannliebe‹ realisierte er 2023 eine Orchestrierung des Liederzyklus ›Dichterliebe‹ nach Heinrich Heine – ein langgehegter Traum. Als »bisweilen psychedelisch« beschreibt Widmann den Instrumentalklang. Mit Christian Immler ist ein ausgezeichneter Widmann-Exeget zu erleben. Dagegen ist das ›Adagietto‹ aus Gustav Mahlers ›Fünfter‹ von 1901/03 eine Liebeserklärung an Alma Mahler. Mit der Thomas-Mann-Verfilmung ›Tod in Venedig‹ von Luchino Visconti wurde die Musik berühmt. Eine geheime Liebesbotschaft verbirgt sich in Alban Bergs ›Lyrischer Suite‹ von 1925/26. Offiziell ist das Werk Alexander von Zemlinsky gewidmet, aber: Im Autograph findet sich der Vermerk »Für meine Hanna«. Damit ist Hanna Fuchs gemeint, mit der Berg eine Affäre hatte. Durch die Partitur schleichen sich subtile Monogramm-Tonfolgen und Zahlenbeispiele zu ihren beiden Namen. Der Streichersatz ›Crisantemi‹ basiert auf der Sterbeszene von Puccinis Opern-Titelheldin ›Manon Lescaut‹. Bevor sie in der amerikanischen Wüste verdurstet, schwört sie dem Chevalier des Grieux ewige Liebe.</p>