Beschreibung
Die Judenbank ein Volksstück für einen Schauspieler von Reinhold Massag „Die Judenbank“ erzählt von einer verrückten Begebenheit, von Dummheit, Heuchelei und Bauernschläue. Die Geschichte von dem einfachen, schwer versehrten Dorfbewohner Dominikus Schmeinta, der eines Tages nicht mehr auf seiner Lieblingsbank sitzen darf, weil darauf ein Schild befestigt ist: „Nur für Juden“. Dominikus versteht die Welt nicht mehr und beginnt, über die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf das Leben seines Dorfes zu grübeln. Die tragikomische Pointe: Er ist einer, der Verbote und Gebote achtet. Und wenn auf seiner Bank nur ein Jude sitzen darf, dann will er eben Jude werden. Ein verlogenes Idyll, ein Dorf, in dem sich eine Epoche widerspiegelt – kritikloses Mitläufertum, der ganz gewöhnliche Faschismus. Felix Isenbügel verkörpert nicht nur Dominikus Schmeinta, sondern schlüpft in diesem Volksstück für einen Schauspieler in die Rollen sieben weiterer Dorfbewohner. Das Stück befasst sich ohne „erhobenen Zeigefinger“ mit den Themen Nationalismus und Alltagsfaschismus. Spieldauer: 1h 15min, keine Pause Besetzung: Felix Isenbügel Dramaturgie: Constanze Henning Ausstattung: Bettina Plesser Regie nach Umbesetzung: Willi Händler Aufführungsrechte | Theaterstückverlag München